Wie es kam
Wie es kam, dass sich der Maßstab meiner Modellbahn(en)
im laufe der Jahre ein klein wenig verkleinerte (Je
größer die Maßstabszahl rechts vom Doppelpunkt, desto
kleiner der Maßstab):
Meine modellbauerischen Ursprünge reichen
zurück in die Jugend, als ich begeistert
live-steam
Modelldampfmaschinen baute. Angefangen mit den
üblichen
Wilesco
Blechdampfmaschinen, denen nach und nach einige
Tunigmassnahmen widerfuhren gefolgt von einer ferngesteuerten
Dampfpinasse mit 2-Zylinder
Volldruck Schiffsdampfmaschine
(
REGNER
JUNIOR im Adolph-Bermpohl Rumpf von
Graupner)
bis hin zur
live-steam 2-6-0 REGNER Lok auf
LGB-Gleis
in der Baugröße G (1:22,5), - viermal so gross wie die
Baugröße HO (1:87), die aber leider nie fertig wurde
(Tribut der Zwillinge). 2-6-0 und nicht 1'C, weil schon
damals eine Lok vom amerikanischen Kontinent als Vorbild
diente: Die #52 der
White
Pass & Yukon Route, Skagway, Alaska.
Nachdem sich aber bald herausstellte,
dass selbst unser (Reihenhaus)-Garten für eine einigermassen
weitläufige Anlage zu klein ist, wurde auf den in meiner
Jugend bereits "benutzten" Maßstab H0 (1:87)
gewechselt. Eine umfassende Planung in diesem Maßstab
und eine recht ansehnliche Fahrzeugsammlung entstanden.
Ausführliches zu dieser Planung und dem gewählten Vorbild
(
Baltimore & Ohio Railroad B&O) findet
sich unter
1:87 H0.
Doch auch bei diesem Maßstab zeigten sich bald Platzprobleme.
Die Weitläufigkeit des amerikanischen Vorbildes konnte
mit dem zur Verfügung stehenden Platz nicht realisiert
werden.
Beim schlendern auf dem Flohmarkt
(oftmals auch eine Exkursion durch so manchen Haushalt)
lag da diese
Märklin
mini-club US-Startpackung in Z 1:220. Unbenutzt,
noch mit Garantie und auch noch recht günstig - ich
konnte einfach nicht widerstehen. Die winzige Lok und
die Waggons sind aber auch so was von putzig. Flux war
ein einfacher
Gleisplan gezaubert und die zusätzlich
benötigten Schienen bei
ebay ersteigert. Nachdem
beim Planen die "unendlichen Möglichkeiten"
des Maßstabs Z zu Tage traten, habe ich mich letztendlich
entschlossen, vollends zu Z zu wechseln. Zwar hat mich
diese Entscheidung - angesichts der bereits recht ansehnlichen
Fahrzeugsammlung wunderschöner
B&O H0 Fahreuge
- einiges an Überwindung gekostet, aber Z hat durchaus
seine Reize. Selbst im eher etwas spärlich besetzten
US-Sektor findet sich so manches Schmankerl wie dieses
geätzte Windrad von
3RWorks.
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mini-club unter
1:220
Z.
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